Stadt(entwicklung) geht anders!

Wohnopia e.V. und der s.P.u.K. e.V.  organisieren gemeinsam die Veranstaltungsreihe „Stadt(entwicklung) geht anders!“.

13.04.17, 19 Uhr: Film „Buy Buy St.Pauli“
26.04.17, 19 Uhr Film „Das ist unser Haus!“
04.05.17, 19 Uhr Haus- und Wagenrat Leipzig

Erfurt unterliegt einem rasanten Wandel. Die Zahl der Einwohner_innen wächst Jahr seit einigen Jahren, bezahlbarer Wohnraum wird zunehmend knapp. Wo vor einigen Jahren noch Leerstand herrschte, wird heute schick und teuer saniert. Erfurt steht im Deutschlandweiten Immobilienranking auf einem der vorderen Plätze. Gleichzeitig gibt es Prestigeprojekte wie die ICE-City oder die BUGA 21.
Auch wenn viele Menschen die Auswirkungen dieser Entwicklung individuell zu spüren bekommen, hat eine breite gesellschaftliche Debatte darum gerade erst begonnen. Dies wollen wir mit dieser dreiteiligen Veranstaltungsreihe ändern. Wir wollen uns Anregungen von außen holen und zugleich mit möglichst vielen Menschen gemeinsam diskutieren, wie wir uns eine andere Stadtentwicklung für Erfurt vorstellen. Der Zeitpunkt dafür ist günstig, denn auch der Erfurter Stadtrat hat gerade beschlosssen, die Wohnungspolitik in Erfurt neu auszurichten.
Wenn ihr auch wollt, dass sich etwas ändert, dann kommt vorbei und diskutiert mit!

Eine Veranstaltungsreihe des s.P.u.K. – solidarische Politik und unkommerzielle Kultur e.V. und dem Wohnopia e.V., gefördert von der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen.

Wohnopia bringt sich in Stadtpolitik ein

Wir, das Wohnprojekt Wohnopia, fordern und setzen uns dafür ein, dass gemeinschaftliche und selbstverwaltete Wohnprojekte in die Überlegungen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Erfurt mit einbezogen werden. In den diesbezüglichen Anträgen und Beschlüssen des Erfurter Stadtrates werden bisher lediglich die großen Wohnungsunternehmen und privaten Investoren einbezogen. Dabei leisten gerade gemeinschaftliche Wohnprojekte wie Wohnopia einen ganz eigenen Beitrag zur Schaffung von dauerhaft bezahlbarem Wohnraum.
Eine Stadtpolitik, die fraktionsübergreifend die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum fordert, sollte auch passende Rahmenbedingungen für gemeinschaftliche Wohnprojekte schaffen. In diesen Prozess bringen wir uns gern mit ein.