Wir trotzen den Herausforderungen

Trotz steigender Baukosten arbeitet wir weiter an der Realisierung des Hausprojektes in der Talstraße 15/16 mit stabilen Mieten und einem Treffpunkt für die Nachbarschaft.

Zurzeit steigen überall die Baukosten immens an. Auch wir sind mit unserem Hausprojekt in der Talstraße 15/16 davon betroffen. Alle Mitglieder mussten zähneknirschend akzeptieren, dass wir den ursprünglich geplanten niedrigeren Mietpreis nicht realisieren können. Aber um auch einkommensschwachen Menschen das Wohnen im Hausprojekt zu ermöglichen, nutzen wir unser solidarisches Mietmodell.

Trotz der aktuellen Herausforderungen bleiben wir aktiv und sind entschlossen, die Häuser vor dem Spekulationsmarkt zu retten. Denn es geht hier nicht darum, für uns billiges Wohnen zu organisieren, sondern darum ein gemeinwohlorientiertes Projekt zu schaffen, das auch nachkommenden Generationen bei gleichbleibenden Mieten zur Verfügung steht.

Auch das geplante Kiezcafé im Erdgeschoss unterscheidet uns als Wohnopia von profitorientierten Immobilienfirmen. In der ehemaligen Kneipe wird mit dem gemeinnützigen Talstation e. V. ein offener Raum für nachbarschaftliche Begegnungen sowie für Kultur- und Bildungsveranstaltungen entstehen.

Damit diese Räume in der Andreasvorstadt entstehen können, suchen wir die Zusammenarbeit mit der Stadt. Wir möchten mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung unsere Lösungsvorschläge für die aktuellen Herausforderungen besprechen. Hier steht eine Rückmeldung bislang leider aus.

Dass das Projekt in Erfurt einen großen Rückhalt hat, zeigt sich an den über 150 Menschen, die mit insgesamt rund 700.000 Euro an Direktkrediten Wohnopia unterstützen.
Wir freuen uns sehr, dass wir eine Interessentin für unsere geplante barrierearme Wohnung und somit eine weitere Mitstreiterin für unser Projekt gefunden haben. Wir alle freuen uns auf den Austausch mit an dem Projekt Interessierten beim alljährlichen Talstraßenfest am 31. Juli 2022.

Wohnopia-Mitglieder vor der Talstraße 15 in Erfurt

Die zukünftige Talstation: ein offener Raum für nachbarschaftliche Begegnungen und Kultur- und Bildungsveranstaltungen in der Andreasvorstadt

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