Direktkredite

Wohnopia später mit einem Direktkredit unterstützen
Wir suchen – zwar nicht aktuell, aber bei gefundenem Alternativobjekt – finanzielle Unterstützung in Form von Absichtserklärungen für spätere reale Direktkredite (auch „Nachrangdarlehen“ genannt). Diese können im persönlichen Gespräch mit den Projektorganisator*innen abgeschlossen werden.

Grafik DK

10 gute Gründe, an Wohnopia e. V. einen Direktkredit zu geben:
1… die Realisierung dieses lokalen und sozialen Projektes finanziell zu unterstützen
2… mit meinem Geld etwas Sinnvolles zu bewirken
3… Selbstverwaltung und Selbstorganisation zu unterstützen
4… eine Immobilie dem Markt zu entziehen*
5… Gemeinschaft und Nachbarschaftlichkeit zu stärken
6… zu wissen, was mit meinem Geld passiert
7… Zinsen zwischen 0-1,5% zu bekommen
8… sozial verträgliche Mieten zu sichern
9… die Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu fördern**
10.. die Schaffung von Wohnraum für Geflüchtete in einem solidarischen Umfeld zu ermöglichen***

* Wir wollen das Projekt zusammen mit dem Mietshäusersyndikat realisieren. Dadurch wird verhindert, dass die Häuser wieder verkauft werden.
** Wir haben eine entsprechende Vereinbarung mit einem Träger der sozialen Hilfe.
*** Wir wollen Wohnungen für Geflüchtete bereitstellen, die Menschen in den Alltag des Wohnprojektes integrieren und andersweitig unterstüzen.

Was sind Direktkredite?
Direktkredite sind Geldbeträge, die uns als Wohnprojekt – ohne den Umweg über eine Bank – direkt geliehen werden. Sie bieten Einzelpersonen und Gruppierungen die Möglichkeit einer sinnvollen, sozialen, ökologischen und nachhaltigen Geldanlage. Uns ermöglichen Sie, das nötige Eigenkapital für den Bankkredit aufbringen zu können.
Zwischen den Kreditgeber*innen und dem Hausprojekt wird dafür ein Kreditvertrag abgeschlossen. In diesem Kreditvertrag werden der Kreditbetrag, die Zinsen (0% bis 1,5%), die Kündigungsfrist und die Laufzeit festgehalten. Außerdem enthält er die qualifizierte Rangrücktrittsklausel. Diese Klausel besagt zum einen, dass kein Geld an die Direktkreditgeber*innen zurückgezahlt werden muss, falls damit die Zahlungsfähigkeit der Kreditnehmerin (Haus-GmbH) gefährdet ist.
Zum Anderen werden im Falle einer Insolvenz erst der Bankkredit und die Forderungen aller anderen nicht-nachrangigen Gläubiger*innen bedient und dann erst die Direktkredite. (vlg. http://www.syndikat.org/de/syndikat/finanzierung/)

Laut Kleinanlegerschutzgesetz weisen wir darauf hin, dass der Erwerb einer Vermögensanlage mit erheblichen Risiken verbunden sein kann und zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen könnte.

Auf diesem Einlegeblatt gibt es die Infos zu Direktkrediten nochmal kompakt und zum Ausdrucken.

Kleinanlegerschutzgesetz
Das Kleinanlegerschutzgesetz wurde am 23.04.15 vom Deutschen Bundestag beschlossen. Die Nachteile für soziale und gemeinnützige Projekte, die sich aus dem ersten Entwurf dieses Gesetzes ergeben hätten, wurden verkleinert.

Mehr Informationen gibt bei beim Deutschen Bundestag.

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